Uwe Sunkel

Seit über 20 Jahren führt Uwe Sunkel Projekte im nationalen und internationalen Human Resources Umfeld durch. Zu seinen Kunden gehören Unternehmen des Mittelstands ebenso wie internationale Großkonzerne.

Mehr Schein als Sein

Mehr Schein als Sein

Viele Freiberufler haben befürchtet, dass irgendwann einmal eines der großen Unternehmen offen einräumt: "Ja - wir haben ein Problem mit dem Thema Scheinselbständigkeit." Jetzt ist genau dies geschehen. Die SAP AG hat zum 1. März eine External Workforce Policy umgesetzt, die tiefgreifende Auswirkungen für die im Konzern tätigen IT-Freiberufler hat. Ich bin mir sicher, dass das nur die Spitze des Eisberges ist.

Wer ist wirklich Freiberufler?

Laut Definition ist die persönliche Unabhängigkeit kennzeichnend für einen freien Mitarbeiter. Der freie Mitarbeiter ist in der Gestaltung seiner Arbeitsbedingungen relativ frei und formal weder in zeitlicher, örtlicher oder fachlicher Hinsicht den Weisungen des Auftraggebers direkt unterworfen. Er ist gewöhnlich nicht in die Organisationsstruktur des Auftraggebers eingegliedert. (Wikipedia)

Mir sind nicht gerade wenige Kollegen bekannt - darunter auch zahlreiche Interim Manager -, die es sich bei ihren Kunden recht bequem gemacht haben. Da gibt es Mandate, die mitunter schon seit Jahren laufen und von einer Verlängerung in die nächste gehen. Für die beauftragenden Unternehmen macht das im Einzelfall sogar Sinn. Freie Mitarbeiter können einen wesentlichen Bestandteil der sogenannten „atmenden Organisation" ausmachen. Immer dann, wenn Projektressourcen nur temporär benötigt werden oder man nicht genau weiß, ob es nach dem aktuellen Projekt noch Arbeit gibt, ist der Einsatz eines Freiberuflers oder Interim Managers eine gute Entscheidung. Manchmal freilich zeugt es auch von Fantasielosigkeit ...

Die Praxis sieht oft anders aus

Doch wie verhält es sich in den Fällen, in denen solche Kettenverträge zu Beschäftigungszeiten von mehreren Jahren und einer mehr als eindeutigen Eingliederung in die Organisation führen? Dazu habe ich eine recht klare Meinung. Und die deckt sich offenbar mit der Einschätzung des SAP Compliance Officers. Dieser kommt nämlich zu dem Ergebnis, dass das nach arbeitsrechtlichen Grundsätzen eine erhebliche Gefahr darstellt. Kommt nämlich die Rentenversicherung Bund im Rahmen eines sogenannten Statusfeststellungsverfahrens zu dem Ergebnis, dass der Freiberufler oder Interim Manager dem Wesen seiner Beschäftigung nach ein Angestellter ist, so muss das Unternehmen die Sozialversicherungsbeiträge rückwirkend bis zum Beginn der Statusfeststellung bezahlen. Das kann bereits im Einzelfall, sicher jedoch bei ganzen Freiberufler-Armeen (wie z. B. bei der SAP AG), im wirtschaftlichen Desaster enden. Ein solches Risiko darf kein Unternehmen wissentlich eingehen.

SAP beugt vor

Die SAP AG hat daher nun sehr konsequent entschieden, dass es künftig keine Einzel- und Direktverträge mit Freiberuflern mehr geben wird. Alle Einsätze müssen über Agenturen laufen. Die Agenturen sind ihrerseits verpflichtet, die Freiberufler bezüglich einer möglichen Scheinselbständigkeit zu überprüfen. Sobald Indizien den Verdacht nahelegen, ist der Einsatz ausgeschlossen. SAP hat allen IT-Freiberuflern zum 31. März gekündigt und ihnen nahegelegt, sich neu zu bewerben. In der Regel über eine Agentur. Außerdem gilt für Freelancer zukünftig eine maximale Bestelldauer pro Jahr von 120 Tagen.

Wird das in der Praxis funktionieren?

Das ist ein spannender Ansatz und ich werde mit großem Interesse verfolgen, ob das in der Praxis funktioniert. Denn auf dem Papier ist dieser Ansatz bislang nur eine Verschiebung des Risikos vom Unternehmen zum Dienstleister. Wenn dieser einen Freiberufler über einen längeren Zeitraum fest an sich bindet und an seine Kunden „ausleiht", dann läuft er selbst Gefahr, in die Sozialversicherungsfalle zu tappen. Es gibt aus diesem Dilemma eigentlich nur einen Ausweg: Solche Dienstleister müssen ihrerseits auf die Anzahl der Bestelltage achten und den Freiberufler rechtzeitig austauschen.

SAP hat auch der sogenannten Provider-Rochade vorgebeugt. Nach diesem Modell werden Freiberufler z. B. nach drei Monaten bei einer Tochtergesellschaft des Dienstleisters neu unter Vertrag genommen, jedoch beim gleichen Kunden eingesetzt. Das kann man beliebig weiterspielen - nicht jedoch nach dem neuen SAP Modell. Dort wird anhand der jeweiligen Person geprüft, wie viele Einsatztage im laufenden Jahr diese bereits im Unternehmen tätig war.

Viele Fragen offen ...

Was wird man also zukünftig tun, wenn Projekte über zwei Jahre laufen, d. h. die 120 Tage-Grenze deutlich überschreiten? Glaubt man den Freiberuflern, die sich freilich für unersetzbar halten, so wird das Modell scheitern. Das jedoch - so glaube ich - wird keinesfalls geschehen. Denn zum einen ist niemand wirklich unersetzbar und die Mechanismen des Marktes werden hier sicherlich heilend auf die Gesamtsituation einwirken. Die Einen werden vielleicht in die Zeitarbeit oder in ein Anstellungsverhältnis wechseln. Andere werden Wege finden, sich in eine „echte" Selbständigkeit hinein zu entwickeln. Wir können diesen Punkt an dieser Stelle undiskutiert lassen und stattdessen beobachten.

Wichtiger ist Folgendes: SAP hat die Büchse der Pandora geöffnet. Damit hat die in vielen Unternehmen praktizierte Verschleierungstaktik erstmals vor großem Publikum ein Ende gefunden. Das Unternehmen hat reagiert und ist den drohenden Konsequenzen zuvorgekommen - ein Zurück ist von nun an ganz einfach unmöglich.

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Der Ton macht die Musik
Das Einzige, was noch stört, ist der Kunde

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Comments 6

Guest - Christof Kerscher on Tuesday, 11 March 2014 09:25

Wichtig wäre in diesem Zusammenhang dass der Gesetzgeber und die Finanzbehörden endlich mal klare Richtlinien vorgeben. Die Verunsicherung bei allen Marktteilnehmern, aber auch das Unwissen ist eigentlich in einer derart aufstrebenden Beschäftigungsart unerträglich.

Wichtig wäre in diesem Zusammenhang dass der Gesetzgeber und die Finanzbehörden endlich mal klare Richtlinien vorgeben. Die Verunsicherung bei allen Marktteilnehmern, aber auch das Unwissen ist eigentlich in einer derart aufstrebenden Beschäftigungsart unerträglich.
Guest - Stefan Bornemann on Tuesday, 11 March 2014 20:30

Den Kommentar verstehe ich nicht wirklich. Die Finanzbehörden haben sehr eindeutige Checklisten zur Überprüfung der Selbständigkeit. Ein Blick darein oder über den eigenen Steuernberater kann vor bösen Folgen schützen. Das meint der Autor wohl auch mit "echter Selbständigkeit".

Den Kommentar verstehe ich nicht wirklich. Die Finanzbehörden haben sehr eindeutige Checklisten zur Überprüfung der Selbständigkeit. Ein Blick darein oder über den eigenen Steuernberater kann vor bösen Folgen schützen. Das meint der Autor wohl auch mit "echter Selbständigkeit".
Guest - Christof Kerscher on Wednesday, 12 March 2014 15:09

So klar sind die nicht. Die Formulierungen sind schwammig und v.a. enthalten sie keine Handlungsanweisung an einzelne Entscheider. Es gibt genug Beispiele bei denen sich Freiberufler inklusive deren Steuerberater aufgrund dieser Checklisten sicher waren auf der sicheren Seite zu sein und dann doch eine böse Überraschung erlebt haben. Nicht zuletzt aufgrund dieser Unklarheit gibt es doch für Interim Manager an jeder Ecke Workshops zu dem Thema. Und das liegt sicher nicht daran dass diese nicht "selbstständig" genug sind.

So klar sind die nicht. Die Formulierungen sind schwammig und v.a. enthalten sie keine Handlungsanweisung an einzelne Entscheider. Es gibt genug Beispiele bei denen sich Freiberufler inklusive deren Steuerberater aufgrund dieser Checklisten sicher waren auf der sicheren Seite zu sein und dann doch eine böse Überraschung erlebt haben. Nicht zuletzt aufgrund dieser Unklarheit gibt es doch für Interim Manager an jeder Ecke Workshops zu dem Thema. Und das liegt sicher nicht daran dass diese nicht "selbstständig" genug sind.
Guest - Jens Oelgardt on Tuesday, 18 March 2014 17:50

Wenn ich mir vorstelle, dass ein Interim Manager seit Jahren bei SAP ein Compliance-Projekt betreut und immer Vollzeit für den Laden da ist, wie soll es dann gehen, wenn dieser Manager Vollzeit über eine Agentur kommt? Wenn so ein Interim Manager im Rahmen eines Statusfeststellungsverfahren ein abhängig Beschäftigter bei SAP wäre, dann wäre er es auch über die Agentur. Wenn SAP es nicht sicherstellen kann, dass der Interimer tatsächlich selbständig ist, dann kann es die Agentur auch nicht. Die verlagern nur das Risiko.

Wenn ich mir vorstelle, dass ein Interim Manager seit Jahren bei SAP ein Compliance-Projekt betreut und immer Vollzeit für den Laden da ist, wie soll es dann gehen, wenn dieser Manager Vollzeit über eine Agentur kommt? Wenn so ein Interim Manager im Rahmen eines Statusfeststellungsverfahren ein abhängig Beschäftigter bei SAP wäre, dann wäre er es auch über die Agentur. Wenn SAP es nicht sicherstellen kann, dass der Interimer tatsächlich selbständig ist, dann kann es die Agentur auch nicht. Die verlagern nur das Risiko.
Guest - G. S. on Saturday, 22 March 2014 22:29

Was nutzt die Reduzierung auf 120 Tage, wenn der Freelancer die restlichen Tage im Jahr Urlaub macht? Dann macht er nicht nur 80% seines Einkommens, sondern 100% mit einem Auftraggeber. Ich kenne selber einen Fall, in dem es über ausländische Agenturen geht, doch die machen mit allen Freelancern auch nur Freelancerverträge, greifen zudem noch gut vom Tagessatz ab und Gerichtsstand ist im Ausland - wenn die nicht zahlen, ist es sehr teuer sein Recht einzuklagen. Außerdem haben nicht die Agenturen dann ein Problem mit der Scheinselbständigkeit, sondern immer das Unternehmen, dass einen Freelancer beschäftigt. Was mich immer wieder erstaunt ist, dass in keinem anderen Land diesen Status Scheinselbständigkeit gibt. In Frankreich, England usw. boomt der Markt mit Freiberuflern - insbesondere auch von Mitarbeitern 50+ - die haben als Freelancer / Interim Manager eine sehr realistische Chance nicht wie in Deutschland Hartz4 Empfänger zu werden und weiterhin Wohneigentum und Vermögen bewahren zu können. Nicht umsonst sitzen tausende von Arbeitnehmern in Auffanggesellschaften fest, bekommen nach der Auffanggesellschaft noch ca. 18 Monate Arbeitslosengeld um dann kurz vor der Rente alles zu verlieren, da sie in Hartz4 fallen ....

Was nutzt die Reduzierung auf 120 Tage, wenn der Freelancer die restlichen Tage im Jahr Urlaub macht? Dann macht er nicht nur 80% seines Einkommens, sondern 100% mit einem Auftraggeber. Ich kenne selber einen Fall, in dem es über ausländische Agenturen geht, doch die machen mit allen Freelancern auch nur Freelancerverträge, greifen zudem noch gut vom Tagessatz ab und Gerichtsstand ist im Ausland - wenn die nicht zahlen, ist es sehr teuer sein Recht einzuklagen. Außerdem haben nicht die Agenturen dann ein Problem mit der Scheinselbständigkeit, sondern immer das Unternehmen, dass einen Freelancer beschäftigt. Was mich immer wieder erstaunt ist, dass in keinem anderen Land diesen Status Scheinselbständigkeit gibt. In Frankreich, England usw. boomt der Markt mit Freiberuflern - insbesondere auch von Mitarbeitern 50+ - die haben als Freelancer / Interim Manager eine sehr realistische Chance nicht wie in Deutschland Hartz4 Empfänger zu werden und weiterhin Wohneigentum und Vermögen bewahren zu können. Nicht umsonst sitzen tausende von Arbeitnehmern in Auffanggesellschaften fest, bekommen nach der Auffanggesellschaft noch ca. 18 Monate Arbeitslosengeld um dann kurz vor der Rente alles zu verlieren, da sie in Hartz4 fallen ....
Dirk Fokken on Monday, 23 June 2014 14:55

Die Sache hat wie so oft zwei Seiten der einen Medaille. Die eine Seite liegt auf Unternehmensseite. Es ist unverständlich, das die Unternehmen sich zieren mehr Festangestellte zuzulassen, wo doch offensichtlich ein Bedarf besteht. Es wäre sonst nicht möglich, das Freiberufler so lange und derart integriert in Linientätigkeiten aktiv sind.

Obendrein ist es in großen Projekten schwierig für mehr als einen Auftraggeber zu arbeiten. Zumal gerade die Auftraggeber die Vollzeitbuchung oft ausdrücklich wünschen. Bei den komplexen Strukturen in großen Unternehmen ist das sogar verständlich.

Des Weiteren sehe ich keinen Unterschied, ob ich vollzeit dauerhaft für einen Kunden arbeite oder deren zwei. An der Dauerhaftigkeit bei begrenzter Kundenzahl ändert das nichts. Im Projektgeschäft bei großen Unternehmen kommt die gesetzliche Regelung wirklich an ihre Grenzen. Komplexe Projekte dauern einfach 1-2 Jahre. Ein gewisses Herrschaftswissen während des Projektverlaufs ist für den Projekterfolg durchaus wünschenswert und wird im Laufe des Projektes erst erarbeitet. Geht das Projekt in die Linie über, so sollte für den Freiberufler dann auch das nächste Projekt rufen.

Zur anderen Seite der Medaille: Tatsächlich gibt es viele Freiberufler, die sich in Linientätigkeiten bei Unternehmen festsetzen und sich keineswegs von den Festangestellten im Kollegenkreis unterscheiden. Tatsächlich gibt es sogar "Freie", die in diese Position gezwungen werden, obwohl sie den Wunsch nach einer Festanstellung hegen. Dies Gruppe gehört ganz klar fest angestellt und zwar beim "Auftraggeber". Agenturen sehe ich hier nicht als notwendig bzw. zielführend an. Genannte SAP schaffen sich hier eine Mogelpackung.

Die Situation ist durch das Verhalten beider Seiten sowie die gesetzlich unzureichende Regelung derart festgefahren, das trotz aller Agenturen eine flexible Besetzung von Positionen, insbesondere bei mehreren Auftraggebern, für Freiberufler nur schwer möglich ist. SAP ist keineswegs das erste Unternehmen, das die Tür für Freiberufler zuschlägt. Mir sind noch weitere Großunternehmen bekannt, die das schon vor längerer Zeit getan haben.

Am Ende bin ich gespannt, wie SAP die durch das neue Modell gewonnene Flexibilität monetär, auf Stundensatzebene, unterstützt. In der Vergangenheit haben sie den Skill eines Einzelnen nicht unbedingt individuell gewürdigt, sondern eher pauschalisiert vergütet. Beim Gespräch mit Agenturen stelle ich seit längerem die Frage, welche Rahmenvereinbarung denn mit dem Auftraggeber besteht, also welche Vergütungsrahmenbedingungen vorliegen. Eine freie Verhandlung ist schon lange nicht mehr möglich.

Die Sache hat wie so oft zwei Seiten der einen Medaille. Die eine Seite liegt auf Unternehmensseite. Es ist unverständlich, das die Unternehmen sich zieren mehr Festangestellte zuzulassen, wo doch offensichtlich ein Bedarf besteht. Es wäre sonst nicht möglich, das Freiberufler so lange und derart integriert in Linientätigkeiten aktiv sind. Obendrein ist es in großen Projekten schwierig für mehr als einen Auftraggeber zu arbeiten. Zumal gerade die Auftraggeber die Vollzeitbuchung oft ausdrücklich wünschen. Bei den komplexen Strukturen in großen Unternehmen ist das sogar verständlich. Des Weiteren sehe ich keinen Unterschied, ob ich vollzeit dauerhaft für einen Kunden arbeite oder deren zwei. An der Dauerhaftigkeit bei begrenzter Kundenzahl ändert das nichts. Im Projektgeschäft bei großen Unternehmen kommt die gesetzliche Regelung wirklich an ihre Grenzen. Komplexe Projekte dauern einfach 1-2 Jahre. Ein gewisses Herrschaftswissen während des Projektverlaufs ist für den Projekterfolg durchaus wünschenswert und wird im Laufe des Projektes erst erarbeitet. Geht das Projekt in die Linie über, so sollte für den Freiberufler dann auch das nächste Projekt rufen. Zur anderen Seite der Medaille: Tatsächlich gibt es viele Freiberufler, die sich in Linientätigkeiten bei Unternehmen festsetzen und sich keineswegs von den Festangestellten im Kollegenkreis unterscheiden. Tatsächlich gibt es sogar "Freie", die in diese Position gezwungen werden, obwohl sie den Wunsch nach einer Festanstellung hegen. Dies Gruppe gehört ganz klar fest angestellt und zwar beim "Auftraggeber". Agenturen sehe ich hier nicht als notwendig bzw. zielführend an. Genannte SAP schaffen sich hier eine Mogelpackung. Die Situation ist durch das Verhalten beider Seiten sowie die gesetzlich unzureichende Regelung derart festgefahren, das trotz aller Agenturen eine flexible Besetzung von Positionen, insbesondere bei mehreren Auftraggebern, für Freiberufler nur schwer möglich ist. SAP ist keineswegs das erste Unternehmen, das die Tür für Freiberufler zuschlägt. Mir sind noch weitere Großunternehmen bekannt, die das schon vor längerer Zeit getan haben. Am Ende bin ich gespannt, wie SAP die durch das neue Modell gewonnene Flexibilität monetär, auf Stundensatzebene, unterstützt. In der Vergangenheit haben sie den Skill eines Einzelnen nicht unbedingt individuell gewürdigt, sondern eher pauschalisiert vergütet. Beim Gespräch mit Agenturen stelle ich seit längerem die Frage, welche Rahmenvereinbarung denn mit dem Auftraggeber besteht, also welche Vergütungsrahmenbedingungen vorliegen. Eine freie Verhandlung ist schon lange nicht mehr möglich.
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