Uwe Sunkel

Seit über 20 Jahren führt Uwe Sunkel Projekte im nationalen und internationalen Human Resources Umfeld durch. Zu seinen Kunden gehören Unternehmen des Mittelstands ebenso wie internationale Großkonzerne.

Der Herbst wird effizient - HR Effizienz kompakt

Der Herbst wird effizient - HR Effizienz kompakt

Fachkräftemangel, die zunehmende Komplexität des Bewerbermarktes und der Kostendruck sorgen dafür, dass selbst in gereiften Kernbereichen des HR-Managements heute ein gesteigerter Handlungsbedarf in Richtung einer höheren Effizienz besteht.

Competence Book HR Effizienz

Das Team der Competence Site, zusammen mit führenden Vertretern der Branche, möchte das Thema HR-Effizienz im Wandel begleiten und veröffentlicht aus diesem Grund demnächst das kostenlose Competence Book HR-Effizienz Kompakt. Auch wir sind mit einem Fachbeitrag zum Thema "Effizentes Ressourcenmanagement" und einem Experten-Interview im Buch vertreten.

Vorab lesen Sie heute im consultnet Blog die einleitende Frage der Competence Site sowie meine Antwort darauf.

Experten Interview zum Thema

Frage: Herr Sunkel, was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Treiber bzw. was sind für Sie die Top-5-Gründe dafür, die Effizienz im Personalmanagement steigern zu müssen? Wird das auch schon erkannt bzw. welchen Stellenwert hat die HR-Effizienz Ihrer Meinung nach in den Unternehmen bei der Geschäftsführung und den Personalmanagern?

Neue Anforderungen das Ressourcen-Management

Der Fokus unserer Dienstleistungen ist darauf ausgerichtet, fehlende Ressourcen mit der benötigten Fach- und/oder Management-Kompetenz zur richtigen Zeit in den Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Das war bisher (und ist vielerorts noch immer) die Hauptaufgabe der Recruiting-Manager und ggf. externer Personalberater. Aus dem Blickwinkel der Effizienz heraus betrachtet sind jedoch die traditionellen, etablierten Recruiting-Ansätze – unabhängig vom Unternehmen und von der Unternehmensgröße – einfach nicht mehr effizient genug, um den gestiegenen Anforderungen an ein ökonomisch sinnvolles Ressourcen-Management gerecht zu werden (vgl. dazu auch meinen Fachbeitrag in diesem Competence Book).

Die Auswirkung der Mega-Trends

Wir erleben heute bereits – und in Zukunft noch viel stärker – die Auswirkungen zweier sogenannter Mega-Trends. Zum einen dreht sich die Demographie-Spirale unaufhörlich weiter – mit allen bekannten und vielfach diskutierten Folgen für den Arbeitsmarkt. Der zweite Trend ist die Ausbildung einer globalen, wissensbasierten Wirtschaft. In dieser kommt es zukünftig weniger darauf an, offene Positionen zu besetzen und Stellenpläne einzuhalten. Stattdessen müssen sich die Unternehmen anstrengen, Fachwissen und Management-Kompetenz punktuell, projektbezogen und ggf. nur für befristete Zeiträume bereitzustellen. Die ausschließliche Einstellung fest angestellter Mitarbeiter ist dafür weder ausreichend schnell noch flexibel genug. Neue Formen der Zusammenarbeit sind notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu erhalten und idealerweise deren Wachstum zu fördern. Das sind gleichzeitig für mich die wichtigsten Treiber für ein effizienteres Ressourcenmanagement und zentrale Forderung an jedes professionelle HR Management.

Unkenntnis und Berührungsängste

Ob diese Notwendigkeit bereits gesehen wird, lässt sich nur spekulativ beantworten. Rein statistisch betrachtet sind z. B. Instrumente wie das Interim Management oder der Einsatz von Experten auf Zeit in rund 30% aller Unternehmen noch vollkommen unbekannt. Weitere 30% der Entscheider erachten den Einsatz als zu teuer. Hinter diesen Zahlen stehen insbesondere eine noch immer recht große Unkenntnis sowie irrationale Berührungsängste in Bezug auf das Thema. Hinzu kommt, dass HR sich in den meisten Unternehmen nicht unbedingt als Innovations-Motor versteht bzw. dass diese Rolle HR traditionell nicht zugetraut wird. Damit neue Konzepte in den Köpfen der Geschäftsführer und Vorstände ankommen können, müssen die Personalverantwortlichen noch einiges an Überzeugungsarbeit leisten. Wir machen dabei die Erfahrung, dass insbesondere die inhabergeführten Unternehmen eine große Umsetzungsfreude entwickeln, wenn eine Steigerung der Effizienz möglich ist. Großkonzerne, in denen Entscheidungen ggf. über mehrere Hierarchieebenen „abgesegnet" werden müssen, sind im Vergleich dazu eher träge.

Unsere Aufgabe als Anbieter – aber auch die Pflicht der Branchenverbände – besteht darin, unseren Gesprächspartnern alle notwendigen Informationen zum Aufbau einer wirtschaftlich nachvollziehbaren Argumentation anzubieten.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie auf der Competence Site.

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Kommentare 2

Gäste - DT am Montag, 25. August 2014 09:23

Hallo Herr Sunkel,

"

einfach nicht mehr effizient genug


Effizienz ist ein absoluter Begriff. Entweder etwas ist effizient, d.h. die optimale Ressourcenallokation ist gegeben, oder nicht. Was Sie meinten war wohl effektiv.

Beste Grüße

Hallo Herr Sunkel, "[quote]einfach nicht mehr effizient genug[/quote] Effizienz ist ein absoluter Begriff. Entweder etwas ist effizient, d.h. die optimale Ressourcenallokation ist gegeben, oder nicht. Was Sie meinten war wohl effektiv. Beste Grüße
Gäste am Montag, 25. August 2014 09:42

Das ist sicherlich eine berechtigte Frage, da Effizienz und Effektivität nicht immer trennscharf verwendet werden. Ich bzw. wir (das Team der Competence Site) meinen aber tatsächlich Effizienz im Sinne von Wirtschaftlichkeit. Das ist also keine Verwechslung sondern ein sehr bewusst verwendeter Begriff.

Das ist sicherlich eine berechtigte Frage, da Effizienz und Effektivität nicht immer trennscharf verwendet werden. Ich bzw. wir (das Team der Competence Site) meinen aber tatsächlich [b]Effizienz[/b] im Sinne von [b]Wirtschaftlichkeit[/b]. Das ist also keine Verwechslung sondern ein sehr bewusst verwendeter Begriff.
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