Uwe Sunkel

Seit über 20 Jahren führt Uwe Sunkel Projekte im nationalen und internationalen Human Resources Umfeld durch. Zu seinen Kunden gehören Unternehmen des Mittelstands ebenso wie internationale Großkonzerne.

WM 2014 - und was Interim Manager von ihr lernen können

WM 2014 - und was Interim Manager von ihr lernen können

Die Weltmeisterschaft in Brasilien wird perfekten – und kostenlosen - Anschauungsunterricht bieten, was richtige LEADER ausmacht, gerade auch für uns "Manager auf Zeit". Speziell bei hektischen (Krisen) Situtationen "auf dem Platz" wird von uns schnelles, entschlossenes Handeln und "Vorangehen" erwartet, um die Mannschaft (das Unternehmen) zum Erfolg zu führen. Was macht dabei tatsächlich einen LEADER aus und worauf kommt es an? Ich dekliniere dabei LEADER immer wie folgt:

  • L = Leidenschaftlich sein, auf dem Platz und an der Linie. Begeisterung für seine Aufgabe zeigen, 150% Loyalität zu seinem aktuellen Auftraggeber.
  • E = Entschlossenes Handeln, gerade in Krisensituationen oder „wenn´s drauf ankommt. Verantwortung zeigen, nicht nur beim Elfmeterschiessen, sondern auch beim Übernehmen von (für den Erfolg/das Überleben des Unternehmens entscheidenden) neuen und anspruchsvoller Aufgaben
  • A = Aufmerksam sein. Beobachten, was um einen herum passiert (Wettbewerber, äussere Bedingungen, neue Trends,...). Am besten vorher schon erahnen (antizipieren), was passieren kann und agieren und nicht zu spät reagieren. Im Kontakt mit den Spielern (Mitarbeiter/innen, Kapitalgeber, Aufsichtsrat, Vorstand,...) bleiben. Laufende Information und Kommunikation sind entscheidend.
  • D = Demut. Der Star (das Unternehmen, der Auftraggeber) ist die Mannschaft, Selbstdarsteller sind fehl am Platz.
  • E = Ehrgeizige, motivierende, begeisternde Ziele setzen. Dabei sollte man immer den Anspruch haben, als Team den Titel (Weltmeister, Sichern des Überlebens, Marktführer, „Brand of Choice,..) zu holen. Zweiter (zu spät/unvollendete Projekte) zu werden, bedeutet leider erster Verlierer zu sein...
  • R = Respektvolles Umgehen miteinander. Schuldzuweisungen vermeiden, „den Siegeslorbeer" teilen.

Beobachten Sie doch einfach mal Team-Manager (Trainer) von Spitzenteams (z.B. Brasilien mit Scolari, Italien mit Prandelli, Holland mit v. Gaal, Spanien mit del Bosque, aber speziell auch Jogi Löw), wie diese auftreten und handeln. Vor und während des Spiels, in Pressekonferenzen und in Interviews. Lernen Sie von deren Körpersprache und Aussagen, nicht nur bei Niederlagen, sondern ganz speziell auch nach Siegen. Oder studieren Sie wiederum „große" Mannschaften, bei denen die Spieler auf dem Platz „den Unterschied ausmachen". Sind bei uns Philipp Lahm oder Bastian Schweinsteiger jetzt auch schon zu Führungsspielern gereift und woran erkennt man diese?

Man könnte dazu (In Führung gehen, LEADER, Erfolge, Motviation) auch viele Philosophen und Persönlichkeiten zitieren, z.B.:

  • Laotse: „Wer Menschen führen will, muß hinter ihnen gehen",
  • Ralph Waldo Emerson: „Nichts Großes ist je ohne Begeisterung geschaffen worden", oder
  • Hermann Lahm: „Nur wer selber brennt, kann andere anfeuern"

Mir selber sind aber folgende, aktuelle „Weisheiten" von noch lebenden Fußball-Philosophen viel lieber, weil plakativer und einprägsamer:

  • „Wenn man meine Motivation in Flaschen abfüllt, kommt man dafür in den Knast!" (Jürgen Klopp)
  • „Wir müssen gewinnen, alles andere ist primär." (Hans Krankl, Österreichische Fußball-Legende, spätestens nach „Cordoba" auch in Deutschland bekannt)

Und eigentlich ist nach Lukas Podolski, zumindest beim Fußball, alles doch gar nicht so kompliziert: „Fußball ist einfach: Rein das Ding und ab nach Hause!"

Ich gehe davon aus, dass Sie nicht nur für die WM „Bereit wie nie" sein werden, und wünsche viel Spass vom Vorbereiten, Fachsimpeln und Feiern!

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